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Dieses Buch
ist die liebevolle Zeugenaussage und der Beweis der
Tatsache, dass Geschichte vielleicht von den scheinbar
Großen verantwortet, mit Sicherheit aber von den
vermeintlich Kleinen gemacht wird. Bellenberg nimmt
seine Leser auf eine Zeitreise mit, die fast ein
Jahrhundert umspannt. Das beginnt mit "Kaisers
Geburtstag" im Kriegswinter 1916/17, behandelt jene
vermeintlich tausendjährige Phase eines Reiches, das
braun und als das dritte in die Geschichte einging ("Wir
siegen, weil wir siegen müssen!" Dieser Unsinn an viele
Häuserwände geschmiert, machte auch damals aus mir einen
guten Soldaten), widmet sich dann nach Toskana 1944,
Masern und Zigarren dem Frieden und "Des Lebens
ungetrübter Freude" und mündet dann ins Resümee: Es
haben sich die Jahre mit mir viel Zeit genommen! So
konnt' ich von der Menschheit Trubel fast alles
mitbekommen [...] Doch jetzt, im hohen Alter, will
manches mir nicht recht gelingen. Einst flog der Mut auf
Adlerflügeln, heut nur noch schwach auf
Krähenschwingen."
Niederrhein Nachrichten
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Hermann
Bellenberg macht sich über alles lustig. Am meisten über
sich selbst. [...] Er beeindruckt mit seiner
Scharfzüngigkeit - und nicht zuletzt mit seiner
Rüstigkeit...
Rheinische Post
ganzer Text
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