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Roger Lenaers: In Gott leben ohne Gott  ·  ISBN 978-3-935861-28-1 · 156 Seiten ·  Preis: 12.80 €

[ Roger Lenaers: In Gott leben ohne Gott ]


In Gott leben ohne Gott

Noch immer hat die Kirchenführung die atheistische Moderne und ihre Werte nicht integriert. Gott erscheint wie eine in der Höhe thronende Majestät, die wie jeder irdische Monarch Gesetze erlässt, richtet und Schuldige bestraft. In einer modern-christlichen Gottesvorstellung dagegen erscheint Gott nicht mehr als außerkosmischer Gesetzgeber, sondern als dynamische Urliebe, deren Dynamik in der kosmischen Evolution an den Tag kommt. Gemäß ihrer Natur treibt diese Dynamik den Menschen unablässig dazu, aus Liebe zu handeln und so in der Liebe zu wachsen. Gerade dieses Drängen ist die Wurzel des ethischen Imperativs. Die frühere Gesetzesethik sollte darum einer Liebesethik Platz machen, deren Basisnorm lautet: Alles ist gut, wenn es aus Liebe geboren wird.
Aber auch für die Bioethik hat ein solches Herangehen Folgen. Das Schlusskapitel des Buches zeigt dies am Beispiel eines sehr kontroversen Themas: der Euthanasie.


Roger Lenaers, 1925 in Oostende geboren, ist ein flämischer Theologe und Altphilologe, der zum Jesuitenorden gehört und sich seit fast einem halben Jahrhundert mit den Entwicklungen innerhalb des christlichen Glaubens befasst.
Den Niederschlag seiner allmählich gereiften Einsichten findet man in dem Werk Der Traum des Königs Nebukadnezar, das in der deutschen Übersetzung beim selben Verlag erschienen ist. Das vorliegende Buch ist die Übersetzung des ersten Teils seines im Original flämischen Buches „Al is er geen God-in-den-hoge“.


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