![[Sabine Habicht / Uli Gerritzen: Wo ist Licht]](Licht/160x242.jpg)
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Dieses Buch handelt von einer Vergewaltigung. Und von den Jahren, die darauf folgten. Vom Ekel, der Scham, von Schuldgefühlen, Angst und Hass.
Der jahrelange Versuch, nach der Vergewaltigung Normalität zu leben, scheitert zunächst. Erst der komplette körperliche Zusammenbruch führt zum Entschluss, die gereichten Hände anzunehmen. Es beginnt ein langer, schwerer Weg zurück ins Leben und zum eigenen Ich.
Die Vergewaltigung liegt lange zurück. Der Täter stammt aus dem Bekanntenkreis. Eine juristische Aufarbeitung misslingt - das Verfahren wird wegen Verjährung eingestellt.
Beigegeben sind eindrückliche Bilder des Fotografen Uli Gerritzen. Die Fotografien inszenieren Sabine Habicht in ihrer Verletztheit. Das provoziert – und macht nachdenklich. |
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"Meine Augen beobachten den Schattentanz. Ich kneife meine Augen zu, öffne sie wieder, in der Hoffnung, der unscharfe Blick löse sich, aber nichts passiert. Mein Körper zittert. Ich spüre Schweiß auf meiner ganzen Haut. Ich erkenne, dass die Frau hinter dem Schleier sich nicht wehrt. Warum nicht? Warum tut sie es nicht? Ich will ihr helfen, ihr laut zuschreien, damit sie sich wehrt, damit sie schreit, damit sie schlägt. Aber ich kann nicht! Sie wehrt sich nicht. Auch nicht, als SEINE Hände sie überall anfassen, anfassen am Gesicht, an ihren Brüsten, zwischen ihren Beinen. Sie bewegt sich nicht… Sie lässt es geschehen, warum?"
Erhältlich im Buchhandel oder direkt hier. Buchhändler willkommen (bitte anmerken)!
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