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Wie eine
Fuge von Bach
Ein Einstieg -
so abstrakt wie möglich gehalten. Dabei doch bildreich -
so wie es höchste Abstraktion verlangt. Der Mann, die
Frau, das Mädchen - er, sie, es. Der Autor bemüht sich
förmlich um Neutralität, um Anonymität. Und dann diese
Allgegenwärtigkeit des Maroden, der Sprachlosigkeit, der
Nichtigkeit - des Todes...
Rheinische Post
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Lenzenhorst
oder der poetische Tod
[...] Das Kunstwort "Lenzenhorst" entstand bei einem
Spaziergang über einen Friedhof. Ein Grabstein trug sein
Geburtsdatum und den Namen "Lenzen Horst". [...] "Das
Leben besteht aus unheimlich viel Sterben," sagt Heiner
Frost. "Vielleicht sollte man das Buch nicht am
Weihnachtstag lesen." Vielleicht doch. Denn Protagonist
Franz mag nicht nur Traurigkeit, er zeigt sie poetisch,
mit überraschenden Wortbildern, die nicht bemüht sind.
Blumig, aber nicht kitschig. [...]
NRZ, 22.11.2002
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