Bellenberg, Hermann: ...aber Gaby, so doch nicht!

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Bellenberg, Hermann: ...aber Gaby, so doch nicht!

Select Art. Nr.: 978-3-935861-19-9
Heitere Kurzgeschichten und ein wenig mehr
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Es gibt so vieles, über das man normalerweise nicht nachdenkt. Wenn ein anderer dann seine grauen Zellen arbeiten lässt und anschließend die Ergebnisse dieser Tätigkeit präsentiert, ist man oft verblüfft. So verdanken wir zum Beispiel die frappierende Erkenntnis, dass nicht jeder Deckel ein Zuhälter ist, dem 1913 in Bückeburg geborenen Hermann Bellenberg. So wie er früher das Leder auf Herz und Nieren geprüft hat (er war einst Schuster von Beruf, später dann bei der inzwischen ruinierten Elefanten-Schuh-Fabrik für den Ledereinkauf zuständig), so bemisst er heute die Sprache, die Umgangs- und die Hochsprache, und leitet daraus allerhand Erstaunliches und Amüsantes ab.
Viele der in diesem Buch versammelten Gedichte, Aphorismen und Geschichten haben einen ausgesprochen privaten Charakter. Die Anlässe ihrer Entstehung sind leicht erkennbar, und mit Genuss nimmt man zur Kenntnis, dass der inwzischen vierundneunzigjährige Bellenberg nach wie vor mit Sarkasmus und Bissigkeit, aber auch mit leichtem Spott und mitunter auch neckischen Sprachspielereien auf die Aufregungen der von den Medien verbreiteten Politik-Hektik reagiert. Am Ende wiegen private botanische Betrachtungen über Wild-, nicht Un-kräuter (S. 77) dann doch mehr als alle Aufregung um den BSE-Skandal (S. 23). Eine Besonderheit dieses inzwischen dritten Bellenberg-Buches liegt nun aber darin, dass hier Vater Hermann Bellenberg und Sohn Hermann Eduard Bellenberg gemeinsam gewirkt haben. Schöner als in diesen Bellenbergschen Versen kann man diese Zusammenarbeit wohl kaum beschreiben:

Wir ergänzen uns wie Schwert und Schild!
Mein spöttisch Vers, sein heitres Bild!
Ich geb’ den Stoß, mein Sohn die Richtung,
Ins Buch gepresst, so hält die „Dichtung“!


Wie immer man diese geschriebenen und gezeichneten Kommentare zum Weltgeschehen, zum eigenen Leben, zum Badewannenstöpsel und zum fehlenden Karnevalsprinzen ansieht – sie vermitteln doch immer eines: Humor kennt keine Altersbeschränkung. Wohl dem, der nach dieser Maxime lebt und denkt!
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